Bohrung Ø22 mm
Zwei senkrechte Durchgangsbohrungen in der montierten Verbindung. Die Achsen liegen in den Drittelpunkten der Verbindungslänge und mittig in der Bauteilbreite.

Geometrie, Funktion und Montage an einem Ort. Dargestellt ist ein Querschnitt von 200 × 400 mm mit einer Verbindungslänge von 400 mm.
Der Gerberstoß dient der gelenkigen Verlängerung von Holzträgern außerhalb einer direkten Unterstützung, insbesondere bei Gerberträgern und Pfettensystemen. Er kommt auch bei Trägersanierungen infrage. [1, 3]
Er ermöglicht kürzere Bauteile. Die Lage ergibt sich aus dem statischen System, in der Regel im vorgesehenen Momentennullpunkt. Ein allgemeingültiger Auflagerabstand für alle Systeme und Lastfälle existiert nicht. [1]
Zwei senkrechte Durchgangsbohrungen in der montierten Verbindung. Die Achsen liegen in den Drittelpunkten der Verbindungslänge und mittig in der Bauteilbreite.
Je Bohrung sind ein M20-Bolzen, zwei große Unterlegscheiben und eine Mutter dargestellt. Bolzenlänge und Stahlgüte legt der Planer fest.
Bohrung Ø22 mm und Bolzen M20 sind getrennte Angaben. Das dargestellte Durchmesserspiel von 2 mm ist für Bolzentyp und Beanspruchung zu prüfen.
Querschnitt 200 × 400 mm, Länge 400 mm und Einschnitte von 0,25h = 100 mm sind die vorgegebene Ausgangsgeometrie. Die schräge Fläche verbindet die Höhen 300 und 100 mm; ihre Neigung beträgt 26,6°. Dies sind keine allgemeingültigen Empfehlungen für alle Lasten.
Ausgangssatz für die Detailentwicklung, keine freigegebene Bestellliste. Mengen gelten für die gesamte Verbindung.
| Bauteil | Menge | Abmessung | Projektbezogen prüfen |
|---|---|---|---|
| Bolzen | 2 | M20 | Projektbezogen prüfen |
| Unterlegscheiben | 4 | Ø80 × 8 mm | Projektbezogen prüfen |
| Muttern | 2 | M20 | Projektbezogen prüfen |
Scheiben Ø80 × 8 mm sind ein Darstellungsvorschlag. Die Dicke 8 mm ist nicht rechnerisch nachgewiesen. Bolzenlänge, Güten, Normen und Schutz werden nach Prüfung festgelegt.
Quelle [1] erläutert Anwendung, Orientierung und Nachweise für Holz, Scheiben und Bolzen. Sie basiert auf der älteren DIN 1052 und ist keine aktuelle normative Grundlage.
Beispiel [2] behandelt eine andere Verbindungsvariante. Tragfähigkeit und Verbindungsmittel sind nicht auf dieses Detail übertragbar. Quelle [3] beschreibt den Einsatz des Gerberstoßes.